Be­ar­bei­tung

Die Be­ar­bei­tung des Pro­jek­tes er­folgt durch das Dres­dner In­ge­nieur­bü­ro Ver­kehrs­pla­nung Köh­ler und Taub­mann GmbH. Im Rah­men der kon­zep­tio­nel­len Pla­nung kommt der Be­rück­sich­ti­gung der An­for­de­run­gen des tou­ris­ti­schen Ver­kehrs eine be­son­de­re Be­deu­tung zu. Um die­ser Be­deu­tung Rech­nung zu tra­gen ist der Lehr­stuhl für Tou­ris­mus­wirt­schaft von Herrn Prof. Dr. Wal­ter Frey­er am In­sti­tut für Wirt­schaft und Ver­kehr der Fa­kul­tät Ver­kehrs­wis­sen­schaf­ten „Fried­rich List“ der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dres­den be­ra­tend in die Kon­zep­ter­stel­lung ein­ge­bun­den. Der Lehr­stuhl für Tou­ris­mus­wirt­schaft ge­hört in Bezug auf die tou­ris­mus-öko­no­mi­sche Grund­la­gen­for­schung zu den wich­tigs­ten uni­ver­si­tä­ren Ein­rich­tun­gen im deutsch­spra­chi­gen Raum.

Der Be­ar­bei­tungs­zeit­plan sieht den Pro­jekt­ab­schluss Ende des Jah­res 2016 vor. Im Laufe des Jah­res 2016 sind neben der kon­ti­nu­ier­li­chen Ab­stim­mung mit dem Land­kreis Leip­zig, den be­tei­lig­ten Kom­mu­nen, Ver­bän­den und In­sti­tu­tio­nen auch öf­fent­li­che Bür­ger­infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen vor­ge­se­hen. Über die Ter­mi­ne, In­hal­te und Er­geb­nis­se die­ser Ver­an­stal­tun­gen wird u.a. auf die­sen Sei­ten in­for­miert.

16. Oktober 2017

Abschlusspräsentation am 28.09.2017 im Berufsschulzentrum Böhlen

Am 28.09.2017 fand im Berufsschulzentrum in Böhlen die Abschlusspräsentation des ÖPNV-Projektes mit Vertretern des Landkreises, der Gemeinden, des Verkehrsverbundes und der Verkehrsunternehmen statt. Im Rahmen dessen wurden die wesentlichen Ergebnisse der Projektbearbeitung aufgezeigt, erläutert und gemeinsam diskutiert.

31. Mai 2017

Work­shop „Tou­ris­ti­sche ÖPNV-Er­schlie­ßung und Wirt­schaft“ am 23.05.2017

Am 23.05.2017 fand im Ball­saal des Frei­zeit­parks Be­lan­tis der Work­shop „Tou­ris­ti­sche ÖPNV-Er­schlie­ßung und Wirt­schaft“ mit Ver­tre­tern des Land­krei­ses, der Ge­mein­den, des Ver­kehrs­ver­bun­des, der Ver­kehrs­un­ter­neh­men und der Tou­ris­mus­wirt­schaft statt. Im Mit­tel­punkt stand dabei die ÖPNV-Er­schlie­ßung der tou­ris­ti­schen Ziele im Süd­li­chen Leip­zi­ger Neu­se­en­land.

Zu­nächst stell­te das Pla­nungs­bü­ro VKT den ak­tu­el­len Sach­stand des ge­plan­ten Tou­ris­mus­ver­kehrs­kon­zep­tes vor. Die­ses sieht die Um­set­zung fol­gen­der vier Bau­stei­ne vor:

  • An­ge­bot eines tou­ris­ti­schen Bus­net­zes,
  • Ein­füh­rung eines Tou­ris­musti­ckets,
  • Fahr­zeug­aus­stat­tung und
  • Mar­ke­ting.

Eine aus­führ­li­che­re Be­schrei­bung fin­den Sie unter dem Punkt Tou­ris­mus­ver­kehr.  

An­schlie­ßend er­läu­ter­ten Frau Sorof und Herr Leh­mann vom MDV die Ziele und das ge­plan­te Vor­ge­hen des Pro­jek­tes „Be­trie­be in Fahrt“, wel­ches den Auf­bau eines Netz­wer­kes zum Be­trieb­li­chen Mo­bi­li­täts­ma­nage­ment und die Eta­blie­rung einer dau­er­haf­ten Ar­beits­struk­tur im Land­kreis Leip­zig an­strebt. Eine si­cher­ge­stell­te Mo­bi­li­tät durch die Ver­kehrs­mit­tel des Um­welt­ver­bun­des (ÖPNV, Rad- und Fuß­gän­ger­ver­kehr) soll durch das Pro­jekt als un­ter­neh­me­ri­scher Er­folgs­fak­tor für die Ge­win­nung und Bin­dung von Fach­kräf­ten wahr­ge­nom­men wer­den.

Bild 1: Vor­stel­lung des Tou­ris­mus­ver­kehrs­kon­zep­tes und des Pro­jek­tes „Be­trie­be in Fahrt“ durch VKT und den MDV

An die bei­den Vor­trä­ge an­knüp­fend er­folg­te eine Dis­kus­si­on in vier Grup­pen zu den The­men Fahr­plan, Tarif, Fahr­zeu­ge und Mar­ke­ting/Kom­mu­ni­ka­ti­on. Diese nutz­ten die Teil­neh­mer des Work­shops zu an­ge­reg­ten Dis­kus­sio­nen, bspw. über die The­men Fahr­rad­mit­nah­me, Bus­aus­stat­tung und Nut­zung von Kom­bi­ti­ckets. Die Er­geb­nis­se der vier Ar­beits­grup­pen wer­den auch bei der Er­ar­bei­tung des ge­sam­ten ÖPNV-Kon­zep­tes für das Süd­li­che Leip­zi­ger Neu­se­en­land ent­spre­chend be­rück­sich­tigt. Zu­sam­men­fas­send sind sich die Teil­neh­mer einig dar­über, dass die Um­set­zung des Tou­ris­mus­ver­kehrs­kon­zep­tes ganz­heit­lich (alle vier oben ge­nann­ten Bau­stei­ne) und unter Mit­wir­kung aller Be­tei­lig­ten (Land­kreis, Ge­mein­den, MDV, Ver­kehrs­un­ter­neh­men und Tou­ris­mus­wirt­schaft) er­fol­gen muss.

Bild 2: Dis­kus­si­on der Teil­neh­mer zu den The­men Fahr­plan, Tarif, Fahr­zeu­ge und Mar­ke­ting/Kom­mu­ni­ka­ti­on

30. Nov 2016

Fach­ex­kur­si­on am 30.11.2016

Am 30.11.2016 fand bei win­ter­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren eine Fach­ex­kur­si­on mit Be­tei­li­gung von Ver­tre­tern und Ver­tre­te­rin­nen der Kom­mu­nen im Un­ter­su­chungs­ge­biet, des Land­krei­ses Leip­zig, des Mit­tel­deut­schen Ver­kehrs­ver­bun­des (MDV), des Zweck­ver­ban­des für den Nah­ver­kehrs­raum Leip­zig (ZVNL), des Bus­un­ter­neh­mens Re­gio­nal­Bus Leip­zig, des Selbst­hil­fe­netz­wer­kes Sach­sen (SHNW) und des Pla­ner­teams statt. In­halt­li­che Ziele der Ex­kur­si­on waren u.a. der fach­li­che Aus­tausch zu den er­ar­bei­te­ten Kon­zept­vor­schlä­gen und deren Um­set­zungs­chan­cen sowie die Dis­kus­si­on der Mög­lich­kei­ten zur An­la­ge neuer Hal­te­stel­len di­rekt an den hier­für vor­ge­se­he­nen Stand­or­ten.

Die Ex­kur­si­on führ­te mit Char­ter- und Li­ni­en­bus durch das süd­li­che Leip­zi­ger Neu­se­en­land mit Sta­tio­nen in Zwen­kau, Kitz­scher und Böh­len.

Nach einer Be­grü­ßung der Ex­kur­si­ons­teil­neh­mer durch Herrn Schulz, dem Bür­ger­meis­ter der Stadt Zwen­kau, wur­den be­reits auf der Fahrt zur ers­ten Sta­ti­on der Ex­kur­si­on am Kap Zwen­kau die Mög­lich­kei­ten zur An­la­ge zu­sätz­li­cher Hal­te­stel­len im Stadt­ge­biet dis­ku­tiert.

Auch der von ei­ni­gen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern der Stadt über den Bür­ger­di­alog die­ser Sei­ten ge­äu­ßer­te Wunsch nach einer Wie­der­ein­füh­rung einer ÖPNV-Di­rekt­ver­bin­dung in die Leip­zi­ger In­nen­stadt war ein wich­ti­ges Thema. Die Ex­kur­si­ons­teil­neh­mer ver­tra­ten dabei die Auf­fas­sung, dass ein Re­gio­nal­bus­an­ge­bot als Par­al­lel­ver­kehr zum S-Bahn­ver­kehr nicht ziel­füh­rend ist. Viel­mehr wird es dar­auf an­kom­men, die Über­gän­ge zwi­schen Re­gio­nal­bus und S-Bahn räum­lich und zeit­lich at­trak­tiv aus­zu­ge­stal­ten und die An­schlüs­se an den S-Bahn­hö­fen si­cher­zu­stel­len.

Im nörd­li­chen Stadt­ge­biet von Zwen­kau ver­kehrt ge­gen­wär­tig aus­schließ­lich die Linie 107 mit End­hal­te­stel­le am Zwen­kau­er Hafen. Das Kon­zept sieht vor, künf­tig eine wei­te­re Bus­li­nie bis zum Hafen zu füh­ren. Aus der Über­la­ge­rung von dann zwei im 60-Mi­nu­ten-Takt ver­keh­ren­den Li­ni­en kann in­ner­halb des Stadt­ge­bie­tes so künf­tig ein 30-Mi­nu­ten-Takt an­ge­bo­ten wer­den.

Das Kap Zwen­kau bil­de­te den Rah­men für Er­läu­te­run­gen und Dis­kus­sio­nen (vgl. Bild 1) zu den An­for­de­run­gen für den Tou­ris­mus­ver­kehr und die im Kon­zept­ent­wurf ver­an­ker­ten Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der tou­ris­ti­schen Er­schlie­ßung der Re­gi­on mit öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln. 

Bild 1: Dis­kus­si­on der tou­ris­ti­schen und ver­kehr­li­chen Ent­wick­lung am Kap Zwen­kau

An der zwei­ten Ex­kur­si­ons­sta­ti­on in Kitz­scher stan­den in einem kur­zen Vor­trag von Herrn Bür­ger­meis­ter Schramm (vgl. Bild 2) die jün­ge­re Ent­wick­lung der Stadt, die Dis­kus­si­on zur An­la­ge einer zu­sätz­li­chen Hal­te­stel­le in der Au­gust-Be­bel-Stra­ße und die im Kon­zept vor­ge­se­he­ne Auf­wer­tung des Bus­plat­zes zu einem Takt­kno­ten im süd­li­chen Leip­zi­ger Neu­se­en­land im Vor­der­grund. Der vor­han­de­ne Bus­platz bie­tet sehr gute räum­li­che Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­knüp­fung ein­zel­ner re­gio­na­ler Bus­li­ni­en, durch eine künf­tig op­ti­mier­te zeit­li­che Ver­knüp­fung sol­len die Um­stei­ge­be­din­gun­gen wei­ter ver­bes­sert wer­den.

Bild 2: Er­läu­te­run­gen zur Ent­wick­lung der Stadt Kitz­scher durch den Bür­ger­meis­ter Schramm

Ab Kitz­scher nutz­te die Ex­kur­si­on den Li­ni­en­ver­kehr der Linie 144 und er­reich­te pünkt­lich die drit­te Sta­ti­on in Böh­len. Am Bahn­hof Böh­len waren die Pläne der Stadt Böh­len und des Zweck­ver­ban­des für den Nah­ver­kehrs­raum Leip­zig (ZVNL) zur Auf­wer­tung des Bahn­hofs­vor­plat­zes Ge­gen­stand der Dis­kus­sio­nen.

Eine in­ter­es­san­te Fach­ex­kur­si­on fand hier den in­halt­li­chen Ab­schluss, bevor die Fahrt zu­rück zum Aus­gangs­punkt der Fahrt nach Zwen­kau ging. In die­sem Zu­sam­men­hang gilt der Dank dem Ver­kehrs­un­ter­neh­men Re­gio­nal­Bus Leip­zig für die Be­reit­stel­lung des Char­ter­bus­ses an die­sem Tag.

Bild 3: Ex­kur­si­ons­teil­neh­mer am Bahn­hof Böh­len

31. Aug 2016

Up­date: ak­tu­el­ler Pla­nungs­stand Au­gust 2016

Auf­bau­end auf den bei der Zwi­schen­prä­sen­ta­ti­on in Zwen­kau am 25.05.2016 vor­ge­stell­ten Pla­nungs­an­sät­zen wur­den diese in enger Ab­stim­mung mit dem Land­kreis Leip­zig sowie den Re­gio­nal­bus­un­ter­neh­men in­zwi­schen wei­ter ver­tieft. Für die Li­ni­en des Ba­sis­net­zes (ver­tak­te­te und täg­lich ver­keh­ren­de Li­ni­en ins­be­son­de­re für den All­tags­ver­kehr) wur­den die Li­ni­en­ver­läu­fe sowie Grob­fahr­plä­ne ein­schließ­lich der zeit­li­chen Ver­knüp­fun­gen zu an­de­ren re­gio­na­len Bus­li­ni­en und zur S-Bahn er­ar­bei­tet.

Neben den S-Bahn- und Zug-Hal­te­punk­ten sol­len zen­tra­le Ver­knüp­fungs­punk­te in Kitz­scher und Groitzsch ge­schaf­fen wer­den. Dabei nimmt Kitz­scher für den Land­kreis Leip­zig eine zen­tra­le Funk­ti­on ein, da er als Ver­bin­dungs­punkt zwi­schen den bei­den Alt-Land­krei­sen (ehe­ma­li­ger Land­kreis Leip­zig und Mul­den­tal­kreis) fun­giert. So sind in Kitz­scher u.a. schnel­le­re und at­trak­ti­ve Ver­knüp­fun­gen zwi­schen den Mit­tel­zen­tren Grim­ma und Borna sowie zwi­schen Bad Lau­sick und Borna ge­plant. In Groitzsch ist die Ver­knüp­fung zwi­schen den Li­ni­en 100 (in Rich­tung Zwen­kau/Mark­klee­berg) und 271 (in Rich­tung Neu­kie­ritzsch und Pegau) ge­plant. Des Wei­te­ren er­hal­ten hier die süd­lich von Groitzsch ge­le­ge­nen Ort­schaf­ten (Löb­nitz-Ben­ne­witz, Au­ligk, usw.) einen re­gel­mä­ßi­gen An­schluss an die bei­den zuvor ge­nann­ten Li­ni­en. Die vor­ge­se­he­nen Um­stei­ge­zei­ten in Kitz­scher und Groitzsch ent­spre­chen dabei den im An­for­de­rungs­pro­fil for­mu­lier­ten Zie­len (max. 10 Min. War­te­zeit).

In Zwen­kau soll zu­künf­tig neben der Linie 107 min­des­tens eine wei­te­re Linie re­gel­mä­ßig bis Zwen­kau, Hafen ver­keh­ren, so­dass die noch in der Ent­wick­lung be­find­li­chen Wohn­ge­bie­te rund um den Zwen­kau­er Hafen zu­künf­tig bes­ser mit dem ÖPNV er­reich­bar sind.

Ver­bes­se­run­gen des An­schlus­ses zur S-Bahn bzw. zum Zug sind u.a. für Els­ter­treb­nitz (di­rek­te An­bin­dung an den Bahn­hof in Pegau), Groitzsch (di­rek­ter An­schluss an den Bahn­hof Neu­kie­ritzsch) und Dreis­kau-Mu­ckern (An­schluss an die S-Bahn in Böh­len) vor­ge­se­hen.

In den wei­te­ren Pla­nungs­schrit­ten wer­den neben den Li­ni­en des Ba­sis­net­zes auch die so­ge­nann­ten Be­darfs­ver­kehrs­li­ni­en im De­tail ge­plant. Dabei steht ins­be­son­de­re die Si­cher­stel­lung des Schü­ler­ver­kehrs im Vor­der­grund. An­re­gun­gen und Vor­schlä­ge dazu oder zu an­de­ren The­men kön­nen wei­ter­hin gern über das Kon­takt­for­mu­lar an das Pla­ner­team ge­sen­det wer­den.

25. Mai 2016

Zwi­schen­prä­sen­ta­ti­on am 25.05.2016 in Zwen­kau

Die Stadt Zwen­kau war am 25.05.2016 Gast­ge­ber für die erste Zwi­schen­prä­sen­ta­ti­on im Rah­men der Pro­jekt­be­ar­bei­tung. In der Aula des Schul­zen­trums wur­den die Pro­jekt­be­tei­lig­ten durch Herrn Sche­wit­zer als Ver­tre­ter der Stadt Zwen­kau und durch den 2. Bei­ge­ord­ne­ten des Land­krei­ses Leip­zig, Herrn Dr. Voigt (vgl. Bild 1) be­grüßt.

Bild 1: Be­grü­ßung

Zu Be­ginn der Ver­an­stal­tung be­rich­tet der Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Mark­klee­berg, Herr Schüt­ze in einem Kurz­vor­trag über die Er­fah­run­gen der Stadt Mark­klee­berg bei der Um­set­zung des „ÖPNV-Kon­zep­tes Mark­klee­berg“ im ver­gan­ge­nen Jahr. Er geht dabei auf ver­schie­de­ne durch die Stadt Mark­klee­berg er­folg­reich durch­ge­führ­te Mar­ke­ting­maß­nah­men ein, wel­che zur Be­kannt­ma­chung der um­ge­setz­ten Neue­run­gen im ÖPNV bei­ge­tra­gen haben und durch­aus auch als Vor­bild für die spä­te­re Um­set­zung des ÖPNV-Kon­zep­tes für das süd­li­che Leip­zi­ger Neu­se­en­land die­nen kön­nen.

Im An­schluss er­folg­te durch das Pla­nungs­team die Vor­stel­lung und Dis­kus­si­on von Zwi­schen­er­geb­nis­sen, d.h. we­sent­li­cher In­hal­te des An­for­de­rungs­pro­fils, aus­ge­wähl­ter Ana­ly­se­er­geb­nis­se und Kon­zep­tan­sät­ze zum künf­ti­gen Re­gio­nal­bus­an­ge­bot im Un­ter­su­chungs­raum. Die Pla­ner gehen dabei ins­be­son­de­re auf einen ers­ten Vor­schlag zum künf­ti­gen Grund­prin­zip des ge­plan­ten ÖPNV-Net­zes für den Un­ter­su­chungs­raum ein, wel­ches auf drei Ebe­nen auf­baut. Die erste Ebene bil­det dabei das sog. Ba­sis­netz. Die Li­ni­en des Ba­sis­net­zes sol­len ganz­jäh­rig an allen Wo­chen­ta­gen ver­keh­ren und sind i.d.R. ver­tak­tet und wei­sen immer die glei­che Fahr­zei­ten und Li­ni­en­ver­läu­fe auf. Die Li­ni­en des Ba­sis­net­zes die­nen vor allem dem All­tags­ver­kehr und als Zu­brin­ger zu den Ach­sen des Schie­nen­per­so­nen­nah­ver­kehrs (SPNV).

Die zwei­te Ebene, das so­ge­nann­te er­gän­zen­de Be­darfs­netz, um­fasst Re­gio­nal­bus­li­ni­en, wel­che i.d.R. mon­tags bis frei­tags in der Schul­zeit ver­keh­ren und zu­meist nicht ver­tak­tet sind. Der Fahr­plan die­ser Li­ni­en soll ins­be­son­de­re auf den Schü­ler­ver­kehr aus­ge­rich­tet wer­den.

Als drit­te Ebene wird ein er­gän­zen­des Bus­netz für den Tou­ris­mus­ver­kehr vor­ge­schla­gen. Die Li­ni­en die­ser Be­dien­ebe­ne sol­len min­des­tens (sai­so­nal) an Wo­chen­en­den und in den Fe­ri­en­zei­ten mit einem Takt­fahr­plan ver­keh­ren und die wich­ti­gen tou­ris­ti­schen Ziele der Re­gi­on un­ter­ein­an­der ver­bin­den und mit den Zu­gangs­stel­len des SPNV ver­knüp­fen. Hier­zu wird der Vor­schlag einer Ring­li­nie prä­sen­tiert (in Kürze mehr In­for­ma­tio­nen zu die­sem Thema auf die­ser Pro­jekt­web­sei­te).

In einem ab­schlie­ßen­den Ta­ges­ord­nungs­punkt gehen die Pla­ner auf die Nut­zung die­ser Sei­ten und auf die Be­tei­li­gung der Öf­fent­lich­keit ein. Dabei zeigt die Sta­tis­tik, dass es ge­lun­gen ist, die Sei­ten einem in­zwi­schen gro­ßem Be­su­cher­kreis be­kannt zu ma­chen. Trotz­dem wün­schen sich so­wohl der Land­kreis Leip­zig als Auf­trag­ge­ber des Pro­jek­tes und auch die Pla­ner mög­lichst noch mehr Mei­nungs­äu­ße­run­gen und Hin­wei­se über das zur Ver­fü­gung ste­hen­de Kon­takt­for­mu­lar. In die­sem Zu­sam­men­hang wur­den Mög­lich­kei­ten zur Er­hö­hung des Be­kannt­heits­gra­des der Pro­jekt­sei­te vor­ge­stellt und dis­ku­tiert.

Schwer­punk­te der an­schlie­ßen­den an­ge­reg­ten Dis­kus­si­on mit und unter den Ver­tre­tern der be­tei­lig­ten Kom­mu­nen bil­de­ten aus­ge­wähl­te In­hal­te des An­for­de­rungs­pro­files sowie das vor­ge­schla­ge­ne Kon­zept einer tou­ris­ti­schen Ring­li­nie im Un­ter­su­chungs­raum.

26. Jan 2016

Auf­takt­ver­an­stal­tung am 14.01.2016 in Groß­pös­na

Am 14.01. 2016 fand im ehe­ma­li­gen Rit­ter­gut Groß­pös­na unter Be­tei­li­gung der Pro­jekt­part­ner die Auf­takt­ver­an­stal­tung statt.

Nach der Be­grü­ßung durch die Amts­lei­te­rin des Kul­tu­sam­tes des Land­krei­ses Leip­zig Frau Lüp­fert (vgl. Bild 1) und der Bür­ger­meis­te­rin der Ge­mein­de Groß­pös­na, Fr. Dr. Lantzsch sowie einer the­ma­ti­schen Ein­lei­tung durch den 2. Bei­ge­ord­ne­ten des Land­krei­ses Leip­zig, Herrn Dr. Voigt stell­ten Herr Som­mer vom Büro VKT Dres­den und Herr Prof. Frey­er vom Lehr­stuhl für Tou­ris­mus­wirt­schaft der TU Dres­den den an­we­sen­den Ver­tre­tern der Ge­mein­den, der Ver­kehrs­un­ter­neh­men und Ver­bän­de das Pro­jekt vor.

Bild 1: Be­grü­ßung durch Frau Lüp­fert

We­sent­li­che In­hal­te des Vor­tra­ges und der an­schlie­ßen­den Dis­kus­si­on bil­de­ten die Pro­jekt­zie­le, erste Er­geb­nis­se der er­for­der­li­chen Be­stands­ana­ly­se, der Be­ar­bei­tungs- und Um­set­zungs­zeit­plan sowie die Be­tei­li­gung, Kom­mu­ni­ka­ti­on und die Öf­fent­lich­keits­ar­beit im Rah­men des Pro­jekts. Hier­zu wur­den die In­hal­te und die ge­plan­te Fort­schrei­bung die­ser Pro­jekt­web­site ein­schließ­lich der Mög­lich­keit des Bür­ger­di­alogs vor­ge­stellt und dis­ku­tiert. Um das Ziel, eine mög­lichst brei­te Öf­fent­lich­keit in den Pla­nungs­pro­zess ein­zu­be­zie­hen zu er­rei­chen, kommt der Wer­bung für diese Platt­form nach der er­folg­ten Ver­öf­fent­li­chung am 15.01.2016 eine hohe Be­deu­tung zu. Die Pro­jekt­be­tei­lig­ten wol­len dies durch Bei­trä­ge in den ihnen zur Ver­fü­gung ste­hen­den Print­me­di­en und eine Ver­lin­kung der pro­jekt­be­zo­ge­nen Seite auf den ei­ge­nen Web­sei­ten un­ter­stüt­zen.

In der Dis­kus­si­on wurde der hohe Stel­len­wert des Öf­fent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs (ÖPNV) für die Ent­wick­lung der Re­gi­on be­tont. Das ÖPNV-An­ge­bot stellt für die Ent­wick­lung der Re­gi­on einen wich­ti­gen Bau­stein im Kon­text mit der raum­struk­tu­rel­len Ent­wick­lung, der de­mo­gra­fi­schen Ent­wick­lung, den Ent­wick­lungs­po­ten­zia­len der re­gio­na­len Wirt­schaft und des Ar­beits­mark­tes, der nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung von Natur und Um­welt und der Ent­wick­lung des Tou­ris­mus dar (vgl. Bild 2).

Bild 2

Die zur Um­set­zung emp­foh­le­nen Maß­nah­men des ÖPNV-Kon­zep­tes kön­nen bzw. müs­sen zudem zur Er­rei­chung der Ent­wick­lungs­zie­le ent­spre­chend der The­sen zur Zu­kunfts­stra­te­gie ent­spre­chend der Char­ta Leip­zi­ger Neu­se­en­land im Leip­zi­ger Neu­se­en­land einen Bei­trag leis­ten. Einen wei­te­ren wich­ti­gen Dis­kus­si­ons­punkt bil­de­te die not­wen­di­ge in­halt­li­che Ver­knüp­fung der ein­zel­nen lau­fen­den bzw. in der Um­set­zung be­find­li­chen Pro­jek­te im Ver­bund­raum des Mit­tel­deut­schen Ver­kehrs­ver­bun­des (MDV). Hier­zu ge­hört u.a. das Pro­jekt Mo­bi­li­täts­vor­ha­ben „Nah­ver­kehrs­plus Mul­den­tal­d­rei­eck“.

Bild 3: Au­di­to­ri­um wäh­rend der Auf­takt­ver­an­stal­tung am 14.01.16