16. Oktober 2017

Beendigung des Bürgerdialogs

Mit dem Abschluss der Erstellung des ÖPNV-Konzeptes für das Südliche Leipziger Neuseenland endet auch der über diese Webseite durchgeführte Bürgerdialog. Der Landkreis Leipzig und das Planerteam möchten sich für die zahlreich eingegangenen Hinweise und Anregungen, welche zu einem großen Teil im Konzept berücksichtigt werden konnten, bedanken. Insgesamt wurde die Webseite während der fast zweijährigen Bearbeitungszeit von fast 40.000 Personen besucht, worin sich noch einmal das rege Interesse der Bevölkerung an der Mitgestaltung des Öffentlichen Nahverkehrs in der Region wiederspiegelt.

14. Jan 2016

Bür­ger­di­alog

Ziel des Pro­jek­tes ist die Er­ar­bei­tung eines zu­kunfts­wei­sen­den Kon­zep­tes unter Be­rück­sich­ti­gung des zu er­war­ten­den wei­te­ren An­stiegs der En­er­gie- und Kraft­stoff­prei­se, den knap­per wer­den­den öf­fent­li­chen Mit­teln sowie den aus der Ge­setz­ge­bung re­sul­tie­ren­den An­for­de­run­gen an den Öf­fent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr. Das Kon­zept soll den Ent­schei­dungs­trä­gern als fach­lich ab­ge­stimm­te und ak­zep­tier­te Grund­la­ge für die Um­set­zung kon­kre­ter Maß­nah­men die­nen. Die­ses Ziel er­for­dert die Er­ar­bei­tung eines er­geb­nis­ori­en­tier­ten und im wei­te­ren Pla­nungs- und Um­set­zungs­pro­zess hand­hab­ba­ren Plan­wer­kes mit mög­lichst brei­ter Ak­zep­tanz unter der Be­völ­ke­rung und den be­tei­lig­ten fach­li­chen Ak­teu­ren.

Diese Ak­zep­tanz soll durch eine ent­spre­chen­de Ein­be­zie­hung und Be­tei­li­gung der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger des Land­krei­ses Leip­zig im Rah­men eines Bür­ger­di­alo­ges und durch einen trans­pa­ren­ten Pla­nungs­pro­zess ge­lin­gen.

Nut­zen Sie des­halb über das Kon­takt­for­mu­lar die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­keit zwi­schen den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern bzw. In­sti­tu­tio­nen der Re­gi­on und den Pla­nern des ÖPNV-Kon­zep­tes. Über die­ses For­mu­lar be­steht per Email die Mög­lich­keit, An­re­gun­gen, Be­den­ken, Stand­punk­te etc. zu kom­mu­ni­zie­ren. Diese wer­den durch die Pla­ner hin­sicht­lich ihrer Re­le­vanz für den Pla­nungs­pro­zess ge­prüft und so­weit er­for­der­lich in Ab­stim­mung mit dem Auf­trag­ge­ber in den Pla­nungs­pro­zess trans­fe­riert. Eine Ver­öf­fent­li­chung ein­zel­ner Mei­nungs­äu­ße­run­gen auf die­ser Web­site ist nicht vor­ge­se­hen. Eben­so er­folgt die Re­ak­ti­on auf diese Mei­nungs­äu­ße­run­gen und ggf. auf Fra­gen nicht in einem di­rek­ten Dia­log. Ant­wor­ten, Er­läu­te­run­gen und Stel­lung­nah­men der Pla­ner wer­den in re­gel­mä­ßi­gen zeit­li­chen Ab­stän­den the­men­spe­zi­fisch zu­sam­men­ge­fasst und über diese Sei­ten ver­öf­fent­licht.

31. Aug 2016

Up­date: Au­gust 2016

Im Laufe der letz­ten Wo­chen sind wei­te­re zahl­rei­che Hin­wei­se, wel­che den Pla­nern über das Kon­takt­for­mu­lar der Web­sei­te zu­ge­sen­det wur­den, be­wer­tet und be­rück­sich­tigt wor­den. So ist es bspw. ge­plant die Ort­schaf­ten Dreis­kau-Mu­ckern und Möl­bis bes­ser an den ÖPNV an­zu­bin­den und Ver­bin­dun­gen zur S-Bahn in Böh­len an­zu­bie­ten. Eben­so wird die von meh­re­ren Nut­zern kri­ti­sier­te Ver­bin­dung von Zwen­kau über Mark­klee­berg und wei­ter nach Leip­zig über­plant. Die zahl­rei­chen Hin­wei­se zu mög­li­chen Ver­bes­se­run­gen im Schü­ler­ver­kehr wer­den nun bei der Er­stel­lung des Be­darfs­li­ni­en­net­zes, wel­ches ins­be­son­de­re die Si­cher­stel­lung des Schü­ler­ver­kehrs um­fasst, ent­spre­chend ge­prüft und be­rück­sich­tigt.

Auch re­agie­rend auf den im Juli in der Leip­zi­ger Volks­zei­tung er­schie­nen Zei­tungs­ar­ti­kel über das ÖPNV-Kon­zept „Süd­li­ches Leip­zi­ger Neu­se­en­land“ sind noch­mals zahl­rei­che Hin­wei­se ein­ge­gan­gen. Darin wur­den neben den be­reits beim letz­ten Up­date auf­ge­führ­ten Hin­wei­sen u.a. die Ver­bes­se­rung der An­bin­dung des neuen Wohn­ge­bie­tes rund um den Zwen­kau­er Hafen, die hohen Fahr­prei­se ins­be­son­de­re von und nach Leip­zig ver­gli­chen mit den Kos­ten bei der Be­nut­zung des ei­ge­nen Pkw und Hin­wei­se zur Bar­rie­re­frei­heit im Neu­se­en­land the­ma­ti­siert.

Die Pla­ner freu­en sich wei­ter­hin über An­re­gun­gen, Kri­tik, Ideen und Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge zu ak­tu­el­len ÖPNV-Pro­ble­men im Leip­zi­ger Neu­se­en­land oder auch zu den auf der Web­sei­te be­reits vor­ge­stell­ten Er­geb­nis­sen.

14. Apr 2016

Up­date: April 2016

Seit der Ver­öf­fent­li­chung die­ser Seite haben be­reits viele Bür­ge­rin­nen und Bür­gern mit Wohn­sitz in­ner­halb des Un­ter­su­chungs­ge­bie­tes, Kom­mu­nen und po­li­ti­sche Ver­ei­ni­gun­gen die Mög­lich­keit ge­nutzt, Hin­wei­se und An­re­gun­gen an die Pla­ner zu über­mit­teln.

Das Spek­trum der bis­her ein­ge­gan­ge­nen Hin­wei­se ist dabei sehr breit ge­fä­chert und reicht von z.T. sehr kon­kre­ten Vor­schlä­gen zu mo­di­fi­zier­ten Li­ni­en­füh­run­gen (z.B. zu den Linen 70 und 271) über Un­ver­ständ­nis an der voll­zo­ge­nen Be­triebs­ein­stel­lung der Stra­ßen­bahn­li­nie 9 bis hin zu Kri­tik an zu lan­gen War­te­zei­ten von Schü­lern auf dem Heim­weg nach Schul­schluss.

Mehr­fach wurde die ge­gen­wär­ti­ge ÖPNV-An­bin­dung der Stadt Zwen­kau an das Ober­zen­trum Leip­zig kri­ti­siert. Dabei wurde deut­lich ge­macht, dass die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger bei einem ent­spre­chen­dem Fahr­plan- und Ta­rif­an­ge­bot ins­be­son­de­re im All­tags- und Be­rufs­ver­kehr gern auf Fahr­ten mit dem ei­ge­nen Pkw ver­zich­ten und statt­des­sen den ÖPNV nut­zen wür­den. Aus Sicht ei­ni­ger Ab­sen­der ist das ge­gen­wär­ti­ge An­ge­bot im Bus­ver­kehr je­doch nicht aus­rei­chend, um vor allem bei we­ni­ger fle­xi­blen Ar­beits­zei­ten eine Al­ter­na­ti­ve zum Pkw auf den Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Ar­beits­stel­le dar­zu­stel­len. Im Rah­men des zu er­stel­len­den ÖPNV-Kon­zep­tes wer­den da­hin­ge­hend spe­zi­ell die Ver­keh­re au­ßer­halb des Schü­ler­ver­kehrs be­rück­sich­tigt. Dar­über hin­aus soll die Zu­brin­ger­funk­ti­on des re­gio­na­len Bus­ver­kehrs zur S-Bahn ge­stärkt wer­den.

Von Ein­woh­nern ei­ni­ger Orte des Un­ter­su­chungs­rau­mes, u.a. von Dreis­kau-Mu­ckern, Groß­deu­ben, Hau­bitz, Kitz­scher und Els­ter­treb­nitz, wurde eine Ver­bes­se­rung der Er­schlie­ßung und/oder eine Aus­deh­nung des Be­die­nungs­zeit­rau­mes (ins­be­son­de­re in den Abend­stun­den sowie am Wo­chen­en­de) ge­wünscht. Im Rah­men des Pro­jekts soll eine Ver­bes­se­rung der Er­schlie­ßung u.a. durch eine Ver­dich­tung der Hal­te­stel­len­ab­stän­de er­reicht wer­den. Durch die an­ge­streb­te stär­ke­re Be­rück­sich­ti­gung des All­tags- und Frei­zeit­ver­kehrs wird bei der Er­stel­lung des ÖPNV-Kon­zep­tes auch die Be­die­nung in den Abend­stun­den sowie am Wo­chen­en­de ge­prüft und ggf. an­ge­passt.

Wei­te­re An­re­gun­gen er­reich­ten die Pla­ner u.a. zum Aus­bau des Ver­knüp­fungs­punk­tes am Bahn­hof in Pegau, zur Ein­füh­rung eines Hal­te­punk­tes in Zitz­schen sowie zur neu ein­ge­führ­ten Bus­li­nie 70 an­stel­le der Stra­ßen­bahn­li­nie 9 nach Mark­klee­berg, wel­che in die Er­stel­lung des ÖPNV-Kon­zep­tes in ent­spre­chen­der Form ein­flie­ßen.

Ein wei­te­res wich­ti­ges Thema be­fasst sich mit der für den (po­ten­zi­el­len) Fahr­gast z.T. schwie­ri­gen Nach­voll­zieh­bar­keit des ge­gen­wär­ti­gen ÖPNV-An­ge­bo­tes auf ein­zel­nen Li­ni­en im Un­ter­su­chungs­raum und dem damit ver­bun­de­nen Wunsch nach ein­heit­li­chen Li­ni­en­ver­läu­fen.

Neben Kri­tik und Vor­schlä­gen zur Ver­bes­se­rung der Si­tua­ti­on wurde auch Lob zum ge­gen­wär­ti­gen ÖPNV-An­ge­bot in der Re­gi­on (bspw. Mark­klee­berg, Raum Groß­pös­na) ge­äu­ßert, ver­bun­den mit dem Wunsch einer noch bes­se­ren zeit­li­chen Ver­knüp­fung der ein­zel­nen Li­ni­en.

Kri­ti­siert wurde auch die Ab­gren­zung des Un­ter­su­chungs­ge­bie­tes ent­spre­chend der Auf­ga­ben­stel­lung des Pro­jek­tes (bspw. Stadt Borna). Der Un­ter­su­chungs­raum be­inhal­tet die länd­lich ge­präg­ten Ge­bie­te des süd­li­chen Leip­zi­ger Neu­se­en­lan­des, wobei die ver­kehr­li­chen Ver­flech­tun­gen zwi­schen die­sem Raum und den an­gren­zen­den Städ­ten Leip­zig, Mark­klee­berg und Borna be­rück­sich­tigt wer­den.

Die Pla­ner be­dan­ken sich für die bis­her ein­ge­gan­ge­nen An­re­gun­gen und Hin­wei­se. Diese wur­den bzw. wer­den wei­ter ge­prüft und im Pla­nungs­pro­zess so­weit mög­lich be­rück­sich­tigt. Hin­wei­se zu Pro­ble­men, wel­che ÖPNV-Li­ni­en au­ßer­halb des Un­ter­su­chungs­rau­mes be­tref­fen (bspw. zur wahr­ge­nom­me­nen über­höh­ten Aus­las­tung der Linie 693 zwi­schen Grim­ma und Wur­zen) kön­nen je­doch im Rah­men die­ses Pro­jek­tes keine wei­te­re Be­rück­sich­ti­gung fin­den.

Der­zeit wird im Rah­men der Pla­nun­gen u.a. die Frage dis­ku­tiert, in­wie­weit durch die An­la­ge zu­sätz­li­cher Bus­hal­te­stel­len in den Ort­schaf­ten die er­for­der­li­chen Fuß­we­ge zu bzw. von den Hal­te­stel­len künf­tig ver­kürzt wer­den soll­ten? Dabei ist zwi­schen einer ver­bes­ser­ten Er­schlie­ßung, er­höh­tem Be­triebs­auf­wand und Fahr­zeit­ver­län­ge­run­gen ab­zu­wä­gen. Schrei­ben Sie uns Ihre Mei­nung, wel­che Fuß­we­ge­ent­fer­nung bspw. zwi­schen Woh­nung und Bus­hal­te­stel­le hal­ten Sie für ak­zep­ta­bel?

Hier­zu und na­tür­lich auch zu allen an­de­ren Fra­ge­stel­lun­gen rund um den Öf­fent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr im süd­li­chen Leip­zi­ger Neu­se­en­land freu­en wir uns über wei­te­re Hin­wei­se und Mei­nungs­äu­ße­run­gen über diese Pro­jekt­web­site.

Sehr ge­ehr­ter Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, werte Gäste des Land­krei­ses Leip­zig,

die wei­te­re Ver­bes­se­rung der tou­ris­ti­schen Er­schlie­ßung und der Er­reich­bar­keit der we­sent­li­chen Ziele in­ner­halb des Land­krei­ses Leip­zig durch den Öf­fent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr (ÖPNV) ist eine zen­tra­le ver­kehrs­po­li­ti­sche Ziel­set­zung des Land­krei­ses. Mit der Er­ar­bei­tung des ÖPNV-Kon­zep­tes für das „Süd­li­che Leip­zi­ger Neu­se­en­land“ sol­len hier­für wich­ti­ge Wei­chen­stel­lun­gen er­fol­gen.

Wir möch­ten Sie als Bür­ge­rin­nen und Bür­ger un­se­res Land­krei­ses und als ÖPNV-Nut­zer, Orts­kun­di­ge und Ken­ner der Ver­kehrs­si­tua­ti­on früh­zei­tig über die­sen Pla­nungs­pro­zess in­for­mie­ren. Sie haben auf die­ser Seite die Ge­le­gen­heit, das ÖPNV-Kon­zept für das „Süd­li­che Leip­zi­ger Neu­se­en­land“ aktiv mit­zu­ge­stal­ten. Ich möch­te Sie daher herz­lich zum Mei­nungs­aus­tausch mit dem Pla­nungs­team des mit der Kon­zep­ter­ar­bei­tung be­auf­trag­ten In­ge­nieur­bü­ros Ver­kehrs­pla­nung Köh­ler und Taub­mann GmbH aus Dres­den ein­la­den.

Auf Ihre An­re­gun­gen und Emp­feh­lun­gen im Pla­nungs­pro­zess freu­en wir uns!

Ihr Henry Grai­chen

Land­rat des Land­krei­ses Leip­zig